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Alien Skin Eye Candy 5: Impact
Filtersammlung für Photoshop.
Mit Eye Candy 5: Impact bringt Alien Skin Software eine weitere Filtersammlung für Photoshop auf den Markt. Bisher konnten diese Spezialeffekte des Herstellers immer überzeugen. Zuletzt testeten wir Xenofex 2, welches sich ebenfalls höchsten Interesses in der Photoshop-Landschaft erfreut. In diesem Bericht wollen wir feststellen, ob der Hersteller seinem Namen gerecht wird und Eye Candy 5: Impact zu überzeugen vermag. Mit Erscheinen von Version 5: Impact wird der Vorgänger Eye Candy 4000 entgültig abgelöst bzw. eingestellt.
Der Lieferumfang

Geliefert wird die Filtersammlung in einer DVD-Hülle mit einliegender Registrierkarte und einem gleichformatigen Booklet, welches auf 30 Seiten den Umgang mit der Software erläutert. Der Hersteller war so freundlich, der Redaktion einige Screenshots in gedruckter Form zur weiteren Information beizulegen. Eye Candy 5: Impact stellt den letzten Teil von Dreien dar, die den Übergang von Eye Candy 4000 zur Version 5 begleiten. Die Filtersammlungen Eye Candy 5: Textures und Eye Candy 5: Nature sind bereits separat erhältlich.
Die Installation

Nach dem Einlegen der CD wird die Software durch einen Doppelklick auf den enthaltenen VISE-Installer auf einem geeigneten Macintosh installiert (mehr zu den Systemvoraussetzungen am Ende). Die nötige Seriennummer für die Installation findet sich auf der ersten Innenseite des Umschlags des einliegenden Booklets. Danach fragt das Installationsprogramm noch nach dem PlugIns-Ordner von Photoshop, womit das Verzeichnis "Zusatzmodule" im Verzeichnis der Photoshop-Anwendung gemeint ist. Sind die Filter installiert startet automatisch der Standard-Webbrowser und führt zu einer Online-Registrierseite. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch stand die Option für Eye Candy 5: Impact noch nicht zur Verfügung, so dass wir selbst die Onlineregistrierung unseres Produkts verschieben mussten.
Die Filtersammlung im Gebrauch

Nach der erfolgreichen Installation finden sich die neuen Filter im Filter-Menü von Photoshop wieder. Zehn neue Hauptfilter bietet Eye Candy 5: Impact dem Anwender. Zu den neuen Filtern zählen Backlight (Lichteffekt), Bevel (Rahmeneffekte), Brushed Metal (gebürstetes Metall), Chrome (Chrom), Extrude (3D-Körper), Glass (Glas), Gradient Glow (Glüheffekt mit hochwertigem Verlauf), Motion Trail (Bewegungseffekt), Perspective Shadow (perspektivische Schatten) und Super Star (Spezialeffekt für Umrissformen). Dank der leicht zu bedienenden und aufgeräumten Oberfläche des Filtergenerators steht dem experimentellen Umgang mit dieser Filtersammlung nichts im Wege.
Backlight / Lichteffekte

Wichtig zu wissen ist, was jedoch von der Anwendung auch mitgeteilt wird, dass die Backlight-Effekte nur auf Rasterobjekte angewendet werden können. Text- und Vektorobjekte müssen also vor der Benutzung dieses Filters gerendert werden. Wer sich nicht ganz sicher ist, sollte eine Kopie seiner Objektebene vor der Anwendung anfertigen. Die Oberfläche des Browsers birgt neben dem größeren Bereich für die Vorschau drei Buttons für: Settings (Einstellungen), Basic und Color (Farbgebung). Im Bereich der Einstellungen wartet die Applikation mit zahlreichen Presets (vorgefertigten Einstellungen) auf, durch die sich der unbedarfte Anwender erst einmal hindurchklicken kann. Im Bereich Basic können manuelle Einstellungen für den Effekt vorgenommen werden und Color schließlich dient der Farbgebung. Ein Anfasser im Bereich der Vorschau sorgt für interaktive Richtungsgebung des eingestellten Effekts. Wird dieser virtuell abgenickt, generiert Eye Candy 5: Impact, sofern eingestellt, eine eigenständige Ebene, die nachträglich mittels Ebenen- und anderen Werkzeugen nachbereitet werden kann. (Abbildung 3)
Bevel / Rahmeneffekte

In weiten Teilen entspricht die Aufteilung des Arbeitsfensters für die Rahmeneffekte denen der Lichteffekte. Nur gibt es diesmal vier Einstellbereiche, die sich in Settings, Basic, Lighting (Lichteinstellungen) und Bevel Profile (Rahmenprofile) untergliedern. Der Hersteller liefert auch hier zahlreiche Voreingestellte Effekte mit, die man zunächst einmal austesten kann. Auch hier gilt, vor der Anwendung erst einmal die Ebene rastern. Die Rahmenprofile gestalten den Oberflächenverlauf des angelegten Effekts und entscheiden so über deren Formgebung. Natürlich kann auch hier nachträglich weiter mit den Photoshop internen Ebeneneffekten nachgarniert werden. (Abbildung 4)
Brushed Metal / gebürstetes Metall

Spätestens seit der Aqua-Oberfläche ist das gebürstete Metall ein Objekt der Begierde geworden. Mit diesem Filter entfällt die Notwendigkeit zur aufwändigen Nachstellung des Effekts, im Gegenteil, auch das Variieren stellt kein Problem mehr dar und das alles mit den entsprechenden Vorschau-Features von Eye Candy 5: Impact. Auch hier gilt einmal mehr, Versuch macht klug, probieren geht über studieren. Die Einstellmöglichkeiten fallen diesmal etwas geringer aus, der Bereich hierfür gliedert sich in die Optionen Settings und Basic. Die mitgelieferten Voreinstellungen sind wir ja bereits gewohnt, natürlich sind diese auch hier wieder in Hülle und Fülle vorhanden. (Abbildung 5)
Chrome / Chromeffekte

Auch dieser Filter verfügt über zahlreiche mitgelieferte Voreinstellungen, die auf Anhieb überzeugen, wie man anhand der nebenstehenden Abbildung erkennen kann. Die Einstellmöglichkeiten gliedern sich diesmal in die vier Hauptbereiche Settings, Basic, Lighting, Bevel Profile (Rahmenprofil). Die Art und Weise der Einstellung entspricht dem bisher Vorgestellten Umgang mit den anderen Filtern und Effekten. (Abbildung 6)
Extrude / 3D-Effekte

Im Bereich des 3D-Effekts "Extrude" gibt es dann wieder "nur" zwei Einstellbereiche, Settings und Basic. An die nötigen Voreingestellten Effekte hat der Hersteller auch hier wieder gedacht. Somit ist garantiert, dass das gewünschte Resultat schnell erzielt werden kann. So richtig schön wird es natürlich, wenn dieser Effekt auf bereits texturierte Objekte angewendet wird. (Abbildung 7)
Glass / Glaseffekte

Wie echt ein künstlich erzeugtes gläsernes Objekt zu wirken vermag, dies hängt sicherlich von der Fähigkeit des Gestalters ab, fest steht jedoch, dass dieser Filter jedem Gestalter ein nützliches Handwerkszeug für derartige Objekte an die Hand gibt. In Kombination mit entsprechenden Hintergrundebenen und mit anschließender Ebenenmanipulation lassen sich äußerst echt wirkende Resultate erzielen und dies in kürzester Zeit. Dem Anwender werden im Bereich der Filtergenerierung die Bereiche Settings, Basic, Lighting und Bevel Profile an die Hand gegeben. (Abbildung 8)
Gradient Glow / verlaufendes Glühen

Wirklich klasse, so schnell wie mit diesem Filter haben wir noch niemals einen künstlichen Schriftzug für eine Nachtbar in einem Composing erzeugt. Auch hier liefert der Hersteller zahlreiche bereits anwendbare Voreinstellungen mit, über die Bereiche Settings und Basic lässt sich jedoch ein hohes Maß an Eigenkreativität ausüben. Den letzten Schliff gibt es dann, wie immer, über die weiteren Ebeneneinstellungen. (Abbildung 9)
Motion Trail / Bewegungseffekte

Der Motion Trail-Filter erzeugt aus stehenden Objekten solche, die sich in Bewegung befinden. Vorausgesetzt wird natürlich, dass das zu verändernde Objekt auf einer eigenen Objektebene in freigestellter Form vorliegt oder eine entsprechende Auswahl generiert wurde und diese auch aktiv ist, bevor der Filter angewendet wird. Danach entstehen mit Hilfe dieses Effekts durchaus überzeugende Bewegungseffekte. Entscheidend ist natürlich auch hier wieder die Nachbereitung der Grafik. Hier sind dann Bewegungsunschärfefilter und Ebeneneffekte von Photoshop durchaus eine große Hilfe. Das Composing in Abbildung 10 entstand in knapp 10 Minuten Arbeitszeit, inklusive des Fotografierens und Freistellens des Modellfahrzeugs. (Abbildung 10)
Perspective Shadow / perspektivische Schatten

Mit diesem Filter sind perspektivische Schatten schnell erzeugt, wie auch unser Beispiel in Abbildung 11 deutlich macht. Dank der vordefinierten Einstellungen war der passende Schatten schnell gefunden, natürlich besteht auch hier wieder die Möglichkeit, über die Einstellmenüs zu ganz individuellen Ergebnissen zu gelangen. Auf entsprechendem Hintergrund oder Untergründ erzeugt, wirkt der perspektivische Schatten noch authentischer. Eingestellt wird über die Menüs Settings und Basic. Grenzen sind im Prinzip keine gesetzt, die Bedienung versteht sich von selbst, dank ihrer einfachen Gestaltung, was im Übrigen für alle hier gezeigten Filter des Paketes gilt. (Abbildung 11)
Super Star / Eyecatcher und Störer

Prima für den nächsten Katalog oder auch zur Erstellung geometrischer Objekte. Mit dem Super Star Effekt kommt der Reinzeichner schnell zum Ziel. Gelungene Formen lassen sich vor allem in Kombination mit anderen Effekten dieses Pakets schnell erzielen. (Abbildung 12)

Die Oberfläche präsentiert sich besonders aufgeräumt.
Das Fazit Unser Urteil

Mit der Filtersammlung Eye Candy 5: Impact ist dem Softwarehersteller Alien Skin Software ein weiterer großer Wurf gelungen. Die Vorgängerversion hat im Paket mit der Nummer fünf einen würdigen Nachfolger gefunden. Die Effektsammlung geizt nicht mit praktischen Voreinstellungen und rundet das Ganze durch schier unendliche Einstellmöglichkeiten ab. Diese Software stellt mit Sicherheit eine nützliche Ergänzung für Photoshop dar und findet ihre Anwenderschaft im Segment der Reinzeichner und Webdesigner. Der Redaktion haben alle Filter gut gefallen und einige sogar sehr gut. Die Systemanforderungen sind nicht übermäßig hoch. Die Redaktion vergibt eine 1 nach Schulnoten, sowohl für die Oberfläche als auch für die erzielbaren Ergebnisse und Presets.
| Auf einen Blick: |
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Produkt: Eye Candy 5: Impact
Hersteller:
Alien Skin Software
Preis: ca. 99 Euro
Systemvoraussetzung: mindestens G3-Prozessor mit 500 MHz, 256 MB RAM, Mac OS X 10.2.6 oder aktueller, dazu Photoshop 7 oder neuer, Photoshop Elements 2 oder neuer und Macromedia Fireworks MX 2004 oder neuer. Unter Windows werden außerdem die Anwendungen Corel Paint Shop Pro 8 oder neuer und CADLink SignLab 7.5 unterstützt.
Vorteile: leichte Installation, sehr einfache Benutzung, sehr gute Presets
Nachteile: keine ersichtlich
Bewertung:
Installation: 1
Oberfläche: 1
Presets: 1
Effektqualität: 1
Gesamtnote: 1
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Testumgebung

Getestet haben wir Eye Candy 5: Impact an unserem Power Macintosh G5 Dual 2GHz unter Mac OS X 10.4.1 und Photoshop CS 8.0.1.
Fragen zum getesteten Produkt und Bitten um ergänzende Tests nehmen wir gerne entgegen. Leser und/oder Leserinnen senden hierfür bitte eine Email an die Redaktion. Die Emailadresse kann dem Impressum auf unseren Seiten entnommen werden.
Hardwarespenden nimmt die Redaktion gerne jederzeit entgegen.
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