Die OrangeLink PCI FireWire Karte ermöglicht jedem PCI Macintosh den Betrieb von Firewire 800 Geräten. Die Übertragungsgeschwindigkeit überschreitet nochmals die Leistung von FireWire400 PCI Karten.
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Auf einen Blick: |
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Produkt: OrangeLink
Hersteller:
Orange Micro inc.
Bezug:
Fachhandel
Preise: 99,00 Euro
Garantie:
2 Jahre
Systemvoraussetzung: PCI Macintosh
Vorteile: schnell durch FireWire800 Standard
Nachteile: internes Stromkabel wird nicht mitgeliefert
Bewertung:
Qualität: 1 Lieferumfang: 3
Gesamtnote: 2
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OrangeLink
PCI FireWire800 Karte
Der Einbau. Insgesamt gestaltet sich der Einbau der PCI Karte in einen Macintosh mit entsprechenden Einsteckplätzen nicht gerade kompliziert, da die Rechner mit dem Apfel insgesamt innen gut aufgräumt und im Bereich der PCI Steckplätze immer gut einsehbar sind. Wichtig ist die richtige Erdung, hier empfehlen wir ein Erdungsarmband, das an einer Steckdose geerdet ist. Danach sollte zusätzlich kurz das Netzteil des Rechners berührt werden, um einen eventuellen Massenunterschied vor dem Einbau noch abzuleiten. Danach wird die PCI Karte in einen freien Slot gesteckt und in der Regel verschraubt. In unserem Falle ist das Gehäuse nicht ganz passgenau, so dass die Karte ca. einen halben Millimeter aus dem hinteren Sockelteil wieder hochrutscht, sobald wir die Frontblende verschraubt haben. Dies ist jedoch nicht weiter problematisch, Kontakt hat die Karte. Natürlich sollte man keine blanken Metallteile in der Nähe einer solch verbauten Karte "herumliegen" haben, die so zufällig die herausgerutschten Pins überbrücken könnten. Dies jedoch sollte in der Regel NIE vorkommen.
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Die OrangeLink im Betrieb. Nach unserem unspektakulärem Einbau war die Karte sofort einsatzbereit. Von der beiliegenden CD mussten keine Treiber installiert werden, da sich das aktuelle Mac OS X in jedem Falle auf diesen Schnittstellenstandard versteht. An die Karte schlossen wir eine Deskstar Festplatte an, die in einem IceCube 800 externen Festplattengehäuse mit FireWire800 Anschluss verbaut war. Auch hier gab es keinerlei Schwierigkeiten, Controller und Festplatte wurden einwandfrei erkannt und die Platte erschien, wie erwartet, nach dem Neustart direkt auf unserem Schreibtisch.
Zu Leibe rückten wir der Karte mit dem HowFast Direct Festplattentestprogramm. Da wir jedoch nur eine G4-500 CPU zur Verfügung hatten und leihweise auch einen original G4-400 Tower, erreichten wir natürlich keine Spitzenwerte, die erst ab knapp 1GHz G4 zu haben sind. FireWire ist ein sehr schneller Standard, der jedoch leider auch entsprechende CPU Power voraussetzt, da diese Schnittstelle, anders als z.B. SCSI-Standards, ein passives Controllersystem ist, das alleine von der CPU-Leistung abhängig ist. Die Hauptarbeit erledigt also der Rechner, sobald Daten transferiert werden. Im Test jedoch legte die Karte gegenüber unseren FireWire400 Testkarten noch einmal knapp 3 MB je Sekunde oben auf. Aktuelle Rechnerkonfigurationen erreichen das Maximum von knapp 60 Megabyte je Sekunde mit dieser Karte, unsere Probanden fanden ihre maximale Spitze bei gut 22,5 Megabyte je Sekunde. Auch der G4-400 Tower war hier nicht schneller als unser umgebauter beige G4-500. Hier wird klar, dass der Prozessor den Takt angibt und natürlich ein modernes Bus-System auch ein Wörtchen mitzureden hat.
Zwei mal FireWire800 und einmal FireWire400 für jeden PCI Macintosh Computer.

Der Einbau ist leicht, das interne Stromkabel für maximal 30W Belastung fehlt leider.

Selbst drei freie PCI Steckplätze reichen für eine umfassende Modernisierung.
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Die Karte setzt einen freien 33MHz 64bit oder 32bit PCI Steckplatz voraus und entspricht den PCI 2.2 Spezifikationen. Unterstützt werden die Betriebssysteme Windows 98SE, Me, 2000, XP, Mac OS 8.6, 9.x und Mac OS X. Die klassischen Betriebssysteme unterstützen hier jedoch nur den FireWire400 Standard, während mit Mac OS X die volle Power durch FireWire800 erreicht wird (ab 10.2.4). Zum Lieferumfang gehört die Karte und eine Software CD-ROM. Die CD enthält für den Mac das Programm BTV Pro. An Anschlüssen bietet die OrangeLink zwei FireWire 800 Anschlüsse und einen FireWire 400 Anschluss. Ein FireWire800 Kabel wird mitgeliefert, ein FireWire400 Kabel liegt nicht mit dabei.
Womit getestet? Getestet wurde die OrangeLink an unserem G4-500 beige Mac und an einem G4-400 Tower Macintosh mit anhängender Deskstar AV 180GXP Festplatte in einem FireWire800 IceCube Gehäuse mit Oxford922 Brückenchip - der vermutlich schnellste seiner Art.
Unser Urteil. Da die Nutzung der Karte und auch ihr Einbau ohne Probleme verliefen, würden wir der Karte eine 1 verpassen wollen. Jedoch kränkelt es bei Orange am gleichen Detail wie bei Adaptec. Die Karte verfügt intern über einen 4 PIN Powerconnector, der die Karte mit direktem Strom vom internen Netzteil versorgen kann. Diese zusätzliche Stromversorgung stellt sicher, dass Bus Powered Geräte, also solche Geräte, die kein eigenes Netzteil haben und ihren Strom von der Karte ziehen, immer mit ausreichend Strom versorgt werden. Der Connector ist vorhanden, jedoch liefert orange kein passendes Stromkabel für die interne Verkabelung mit. Einzig macally lieferte bei den bislang getesteten Karten dieses notwendige Kabel mit. Solange nur ein Bus Powered Gerät an der FW800 Karte betrieben wird, wird es wohl kaum zu Problemen kommen. Sobald jedoch der PCI Bus des Rechners schon andere solche Geräte mit Strom speist, wird es eng werden. PCI ist dafür nicht ausgelegt und der Rechner dankt seinem Anwender eine Überlastung mit Systemfreezes oder mit defekter Hardware. Hier ist also Vorsicht geboten und die Anschaffung und verkabelung eines solchen Stromkabels wird dringend von uns angeraten. Leider muss man den Weg in den Elektronikfachhandel selbst tätigen. Somit bekommt die Karte eine 2 von uns, da dieses Detail einfach zu wichtig ist.
Bezug und Preis. Die OrangeLink FireWire800 PCI Karte ist im gut sortierten Fachhandel erhältlich und kostet knapp 99,00 Euro.
Anfragen: Anfragen bezüglich der von uns getesteten Hard- und Software nehmen wir gerne entgegen. Auch solche, die sich auf ein bestimmtes Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware beziehen. Sollte Euch etwas in unseren Berichten fehlen, so freuen wir uns über diesbezügliche Benachrichtigungen. Gerne werden wir dann die Berichte um die fehlenden Aspekte komplettieren. Wer spezielle Wünsche im Hinblick auf zu testende Hard- oder Software hat, kann dies die Redaktion gerne wissen lassen. Wir werden unser Möglichstes versuchen, in einem solchen Falle ein entsprechendes Gerät oder die gewünschte Software für einen Test zu besorgen.
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