Man kann nicht sagen, dass dieser Nager zu den größeren Desktopsäugetieren zählt, aber er hat durchaus seine Reize.
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Auf einen Blick: |
Produkt:
Optical MicroMouse
Hersteller:
macally
Bezug:
Fachhandel
Preise: 37,00 Euro
Garantie:
5 Jahre
Systemvoraussetzung:
Mac mit USB Schnittstelle
Vorteile:
gute optische Erkennung
Nachteile: Scrollrad nicht sehr zuverlässig, Tasten etwas sensibel
Bewertung:
Design: 2
Präzision: 1
Zuverlässigkeit: 3
Gesamtnote: 2
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macally Optical MicroMouse
USB-Minimaus mit 3 Tasten + Wheel.
Der Anschluss und der erste Eindruck. Die Optical MicroMouse wird lediglich in einen freien USB Steckplatz eingesteckt und ist unter Mac OS X direkt betriebsbereit. Treiber liegen nicht bei, werden jedoch auch nicht benötigt. Alle drei Tasten (das Wheel fungiert auch als drucksensitive Taste) und das Scrollrad funktionieren auf Anhieb. Die Maus ist in etwa halb so groß, wie eine normale Maus, in Breite und in Länge. Das transparente Gehäuse gewährt dem Anwender einen direkten Blick auf die Innereien, was nicht einmal schlecht aussieht und mit einen Teil des Reizes ausmacht. Vom optischen Eindruck her gefällt die Maus und auch wenn sie nicht in alle Erwachsenenhände passen kann, den kleineren Macanwendern steht sie mit Sicherheit gut. Tobias (4) fand die Maus auf Anhieb "geil".
News über Macally-Produkte
Die MicroMouse im Betrieb. Auch wenn unsere Hände an eine größere Maus gewohnt waren, so hatten wir keine Probleme mit der präzisen Führung des kleinen Nagers. Besser als Apples ehemalige Puck-Maus liegt diese in, bzw. unter der Hand. Was nicht mehr funktioniert ist, dass das Scrollrad mit dem Mittelfinger bedient werden kann, auf dieser Maus haben nur zwei Finger Platz, jedenfalls zwei von unseren ;-). Der optische Sensor der Maus funktionierte einwandfrei, Probleme hatte er jedoch mit der Oberfläche unseres Naturholz-Schreibtisches. Obwohl macally strukturierten Untergrund für die Maus empfiehlt, lief unser Nager auf neutralem Untergrund besser, bzw. perfekt.
Die Tasten funktionieren soweit gut und auch das Scrollrad tut brav seinen Dienst. Problematisch wird es nur dann, wenn der Power-User diese Maus in die Finger bekommt und schnelleres Arbeiten gewohnt ist. Das Scrollrad dreht bei hektischem Scrollen schonmal durch und das Fenster tut dann gar nichts. Bei hektischen Links-/Rechtsbewegungen führen die Maustasten schon einmal den einen oder anderen unbeabsichtigten Click aus. Auch stärkster Druck auf die Oberfläche der Maus konnte ihr nichts anhaben. Bei so wenig Angriffsfläche besteht jedoch auch wenig Möglichkeit zur Oberflächenbeschädigung. Den Maus-Unterm-Schuh-Test haben wir dann aber doch lieber ausfallen lassen, soviel trauen wir der Kleinen dann doch nicht zu. Hein arbeitet jetzt schon 2 Tage am Stück mit der kleinen Maus und hat noch keine gesundheitlichen Probleme. Ob der ergonomische Faktor von dem kleinen Nagetier jedoch auch über Wochen und Monate ausreicht, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden. (Eventuell lassen wir diese Erkenntnisse später noch einfließen.)
Womit getestet? Das Mausetier absolvierte seinen Test unter Mac OS X 10.2.6 an unserem umgebauten G4-500 Macintosh.
Unser Urteil. Für Kinder und Erwachsene, die wissen, dass man ordentlich mit so einer Maus umgehen sollte, ist diese Maus bestens geeignet. Zeitgemäße, optische Abtastung der Oberfläche und das transparente Design machen die Maus zu einem absoluten Hingucker und gut funktionieren tut sie auch noch. Wer es hektisch liebt, sollte sich für einen anderen Nager entscheiden, der eine entsprechende Arbeitsweise auszuhalten vermag. Bei schnellen Bewegungen, ob Scrollrad oder Maustasten, kommt es zu Unregelmäßigkeiten. Grobmotoriker sollten sich also gut überlegen, ob ihre Hände für diese Maus geeignet sind. Für unterwegs und Anwender mit ständigem Platzmangel ist die Maus auch eine gute Alternative. Nach Schulnoten erhält die Maus eine 2.
Bezug und Preis. Die macally Optical MicroMouse ist für 37,00 Euro im gut sortierten Fachhandel erhältlich.
Anfragen: Anfragen bezüglich der von uns getesteten Hard- und Software nehmen wir gerne entgegen. Auch solche, die sich auf ein bestimmtes Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware beziehen. Sollte Euch etwas in unseren Berichten fehlen, so freuen wir uns über diesbezügliche Benachrichtigungen. Gerne werden wir dann die Berichte um die fehlenden Aspekte komplettieren. Wer spezielle Wünsche im Hinblick auf zu testende Hard- oder Software hat, kann dies die Redaktion gerne wissen lassen. Wir werden unser Möglichstes versuchen, in einem solchen Falle ein entsprechendes Gerät oder die gewünschte Software für einen Test zu besorgen.
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