Die IceCam von macally überzeugt durch ihre Schwanenhalskonstruktion vor allem im mobilien Bereich, muss jedoch starke Abstriche bei der Bildschärfe machen.
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macally IceCam
portable USB Video-Webcam
Lieferumfang. Die IceCam von macally wird zusammen mit einer Treiber-CD ausgeliefert. Die Stromversorgung erfolgt über den USB-Anschluss.
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Der Anschluss und der erste, optische Eindruck. Gut aussehen tut die IceCam von Macally in jedem Falle. praktischerweise ist das USB-Anschlusskabel als Schwanenhals konzipiert, welcher sich in fast jede, wenn auch nicht ganz mühelos, Position bringen lässt. Das "Kabel" ist insgesamt 37 Zentimeter lang. Die Treiberinstallation erfolgt Mac-like durch gezielten Klick auf den Mac OS X oder Mac OS 9.2 Treiber. Mac OS X muss nach der Installation nicht neu gestartet werden.
Die IceCam von macally in Aktion. Wer die IceCam unter iChat AV nutzen möchte, benötigt zusätzlich den kostenpflichtigen iChatUSBCam-Treiber von eCamm, dieser zählt nicht mit zum Lieferumfang. So leicht die Installation der Kamera war, so problematisch ist leider die optimale Bildeinstellung. Trotz abgewählter Automatismen im erweiterten Einstellmodus unter iChat AV versucht die Kamera ständig eine Eigenkalibration, die bei schwankendem Umgebungslicht nervig ausarten kann, selbst also schon bei geringsten Bewegungen vor der Kamera. Die Bildqualität überzeugt auch nicht wirklich, was in Anbetracht des Preises dieser Miniaturcam nicht weiter verwundert. Die Schärfe ist bei einer Entfernung von ca. einem Meter eher mangelhaft, die automatische Farbkalibration ist in Ordnung. Auch im weniger weit entfernten Bereich, ca. 0,5 Meter, überzeugt die Schärfe nicht wirklich. Hier ist diese allenfalls ausreichend nach Schulnoten. Prima ist zwar die Schwanenhals-Konzeption, dummerweise benötigt die Cam soviel Strom, dass sie, was auch das Handbuch bestätigt, nicht direkt an einer passiven Tastatur betrieben werden kann, womit dieses Schwanenhalskonzept allenfalls noch für tragbare Rechner geeignet ist oder für G5 Tower mit frontseitigem USB-Anschluss. Mit viel Geschick lässt sich die Cam allerdings auch per USB-Verlängerung und einem verwundenen Schwanenhals auf dem Schreibtisch abstellen. Vermarktet wird das Geräte jedoch auch unter dem Untertitel "tragbare USB Video-Webcam".
Womit getestet? Als Testsystem hielt wieder unser umgebauter G4-1Ghz Rechner mit installiertem Mac OS X 10.3.5.
Technische Details: Bildsensor CMOS mit 100K Pixel Auflösung, echte Auflösung bis 352 x 288 Pixel, einstellbar bis 640 x 480 Pixel. Maximale Bildrate 30 FPS. Schärfe 20cm bis unendlich. Belichtung und Weissabgleich automatisch. Länge des Schwanenhalses 37 Zentimeter. Schnittstelle USB 1.1. Ebenfalls lauffähig unter Windows 98SE, Windows ME, Windows 2000 und Windows XP.
Alle genannten Windows-Warenzeichen sind Eigentum von Microsoft.
Unser Urteil. Optisch gefällt die IceCam, die inneren Werte hingegen weniger. Die Schärfe ist eher mangelhaft und die ständige Helligkeitskalibrierung nervt bei längerem Betrieb. Letzteres ist eventuell durch kommende Treiberupdates zu bereinigen, die Schärfeeinstellungen hingegen dürften sich kaum bessern, hier reicht auch nicht das Nachschärfen per Treibereinstellung. Insgesamt erzielt die IceCam nach Schulnoten noch eine 2,5, dies jedoch nur durch das gute Konzept und Design. Wer auf Bildqualität setzt, ist mit dieser Webcam sicher nicht gut beraten. In Anbetracht des niedrigen Preises kann man jedoch kaum etwas falsch machen.
Bezug und Preis. Die IceCam ist über den gut sortierten Fachhandel zum Preis von knapp 18,00 Euro erhältlich.
Anfragen: Anfragen bezüglich der von uns getesteten Hard- und Software nehmen wir gerne entgegen. Auch solche, die sich auf ein bestimmtes Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware beziehen. Sollte Euch etwas in unseren Berichten fehlen, so freuen wir uns über diesbezügliche Benachrichtigungen. Gerne werden wir dann die Berichte um die fehlenden Aspekte komplettieren. Wer spezielle Wünsche im Hinblick auf zu testende Hard- oder Software hat, kann dies die Redaktion gerne wissen lassen. Wir werden unser Möglichstes versuchen, in einem solchen Falle ein entsprechendes Gerät oder die gewünschte Software für einen Test zu besorgen.
*Aufmacher: Macally, Composing: iN-MEDiA Freibeuter e.K.
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