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Das IceCube 800 im Betrieb. Die verbaute Hitachi 185 GXP Festplatte dreht mit 7200 Umdrehungen und "verspricht" somit, für fühlbare Temperaturen im Gehäuse zu sorgen, was uns in Sachen Dauerbetrieb besonders interessierte. Zu diesem Zweck führen wir Schreiblesetests mit How Fast durch und kopieren mehrere 4 Gigabyte große Dateien über einen Zeitraum von drei Stunden hin und her.
Während dieses Dauertests hält sich das Gehäuse wacker. Es kommt zwar zu stark fühlbarer Wärme, jedoch ist diese noch nicht im "heißen Bereich". Sie liegt über Körpertemperatur, das Gehäuse lässt sich nach drei Stunden aber immer noch problemlos in die Hände nehmen ohne dass wir uns die Finger ver"brennen". Das Gehäuse verspricht Datentransferraten von bis zu 60 Megabyte je Sekunde, netto.

Die Rückseite des Gehäuses präsentiert zwei FireWire 800-
einen FireWire 400 und einen USB2.0-Anschluss.
Dieses Ergebnis können wir mit unserem, in die Jahre gekommenen Rechner mit FireWire PCI Karte natürlich nicht erreichen. Selbst die machbaren 34 Megabyte je Sekunde per FireWire 400 schaffen wir nicht, aber immerhin legt unser Mac einen neuen Spitzenrekord von echten 17 Megabyte je Sekunde aufs Parkett.
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Geschwindigkeiten von bis zu 60 Megabyte je Sekunde machen dieses Gehäuse optimal für Arbeiten im Videoschnittbereich. Da hier kaum mit dreistündigen Dauerbelastungen bei dieser Geschwindigkeit zu rechnen ist, dann wäre eine 180 Gigabyte Platte bereits 4 x gefüllt, dürfte sich auch diese hohe Geschwindigkeit nicht weiter negativ auf die produzierte Abwärme auswirken, so dass auch in diesen Fällen mit einem stabilen Betrieb zu rechnen ist. Das Gehäuse ermöglicht übrigens den Betrieb von Festplatten mit über 120 Gigabyte Kapazität.
Womit getestet? Als Testsystem hielt wieder unser umgebauter G4-500 Rechner mit installiertem Mac OS X 10.2.6 her. Ausgelastet wurde das IceCube 800 an unsere macally FireWire Karte und intern verbauten wir eine Hitachi Deskstar 185 GXP Festplatte, die aus der Produktion von IBM übernommen wurde und auch noch deren Label trug.
Unser Urteil. Das FireWire-Gehäuse gehört, durch den verbauten Chipsatz, zu den schnellsten seiner Art und macht dieses zu einem optimalen Instrument im Bereich des Videoschnitts mit unkomprimiertem Material. Der Einbau einer Festplatte erfordert zwar die komplette Zerlegung des Gehäuses (bis auf die Frontblende), gestaltet sich jedoch sehr einfach. Trotz hoher Drehzahl der verbauten Festplatte und dreistündigem Dauertest wurde das Gehäuse nicht heiß. Dies alles macht das Gehäuse zu einem sehr guten Zubehör und hierdurch verdient sich das IceCube 800 eine 1,25 nach Schulnoten. Hätte MacPower noch ein FireWire 400- und ein USB2.0 Kabel beigelegt, wäre es eine glatte 1 geworden.
Bezug und Preis. IceCube 800 Gehäuse sind im gut sortierten Fachhandel erhältlich und dies ab einem Preis von ca. 179,00 Euro (format.de). Der Preisvergleich lohnt sich, denn Preise von über 200 Euro bei Opengate beweisen dies. Lieferbar ist das Gehäuse seit Mai 2003.
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